mit Behinderung in Melle e.V.

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Die Werkstatt für Menschen mit Behinderung besteht seit 2005 in Melle. 120 Beschäftigte arbeiten dort in acht Gruppen. Sie sind den ortsansässigen Unternehmen, mit denen sie kooperieren, als starke und zuverlässige Partner bekannt. Für die engagierten behinderten Mitarbeiter der Meller Werkstatt hat sich der Angehörigenbeirat etwas Besonderes einfallen lassen: die Gründung eines eigenen Fördervereins. „Die Planungen dazu laufen bereits“, so Manfred Eickmeyer vom Angehörigenbeirat der Werkstatt Melle. „Doch das Wichtigste an einem Förderverein sind die Mitglieder — und davon brauchen wir noch einige!“

Aber was genau macht ein Förderverein eigentlich und was im Besonderen ist davon in Melle angedacht? Fördervereine sind Vereine, deren Mitglieder sich für eine gemeinnützige Sache oder Institution einsetzten. Diese unterstützen sie dann in erster Linie finanziell durch Spenden bzw. durch einen erschwinglichen Jahresmitgliedsbeitrag. Aktive Mitglieder eines Fördervereins packen auch bei Veranstaltungen mit an — helfende Hände sind also durchaus erwünscht.

Für die Werkstatt in Melle bedeutet dies, dass von gesammelten Geldern des Fördervereins unter anderem Hilfsmittel oder Sportgeräte für die Mitarbeiter angeschafft werden könnten (wir berichteten), für die im Normalfall keine oder nur unzureichende finanzielle Mittel zur Verfügung stünden. Es werden selbstverständlich auch Mitglieder gesucht, die dem Förderverein aktiv zur Seite stehen, ein Amt übernehmen und bei Veranstaltungen (z.B. Sommerfesten) zum reibungslosen Gelingen beitragen können.

Interessierte Meller, die es einfach gut meinen mit den Beschäftigten der Werkstatt Melle, können sich bei Manfred Eickmeyer (Tel. 05226/ 700485) vom Angehörigenbeirat melden. Wer sich gerne aktiv als Mitglied einbringen möchte, ist herzlich zur Gründungsversammlung eingeladen. Diese findet an Donnerstag, dem 27. März um 19 Uhr in der Werkstatt in Melle, Oststraße 31, statt.